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Programmier Tutorial: Apps für Android entwickeln – Teil 7: Ausführen der App auf einem AVD im Android Emulator

In dieser Lektion werden wir unsere Android App im Emulator ausführen lassen.

Die App kann dabei nicht direkt in dem Emulator laufen, sondern benötigt ein virtuelles Gerät auf dem sie ausgeführt wird. Das virtuelle Gerät wiederum wird im Android Emulator ausgeführt.


Es besteht also eine Kapselung der Art: Android Emulator > Virtuelles Gerät > Android App.

Virtuelle Geräte, auf denen Android Apps ausgeführt werden können, nennt man Android Virtual Devices oder kurz AVDs. Wir werden ein solches AVD in dieser Lektion einrichten und anschließend im Emulator ausführen. Bei der Einrichtung des AVDs werden wir den Android Virtual Device Manager von Android Studio nutzen.

Nachdem wir das AVD eingerichtet haben, werden wir es im Android Emulator starten und unsere eigene App darauf ausführen lassen. Dabei wird die App wie auf einem normalen Android Gerät, bspw. einem Smartphone, installiert und über den App Launcher gestartet.

Hinweis: Um das AVD im Emulator ausführen zu können, muss auf dem Entwicklungssystem der Intel® Hardware Accelerated Execution Manager (HAXM) installiert sein. Dies ist nur möglich, wenn der Entwicklungs-PC über einen Intel Prozessor mit Virtualization Technology VT, VT-x oder vmx verfügt. Falls kein solcher Prozessor verbaut ist, kann ein ARM-basiertes AVD verwendet werden. Jedoch ist dies aufgrund der sehr langsamen Ausführung nicht zu empfehlen. Wie das ARM-basierte virtuelle Gerät zu erstellen ist, erklären wir in der optionalen Lektion: Ausführen der App im Android Emulator ohne Intel HAXM. Sie dient aber ausschließlich Informationszwecken. Sollte Intel HAXM nicht auf dem Entwicklungssystem verfügbar sein, ist es besser die eigene App auf einem physikalischen Android Gerät, wie Tablet oder Smartphone, zu testen, anstelle eines ARM-basierten AVDs im Emulator zu verwenden.

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Programmier Tutorial: Apps für Android entwickeln – Teil 6: Die Start-Activity unserer Android App erstellen

In dieser Lektion werden wir mit dem Programmieren an unserer Android App beginnen.

Als Erstes erstellen wir die Start-Activity unserer Anwendung. Sie wird den Hauptbildschirm unsere App repräsentieren und daher den Namen MainActivity tragen.


Was eine Activity ist und wozu sie in Android verwendet wird, werden wir zu Beginn dieser Lektion ausführlich besprechen. Anschließend lassen wir die Start-Activity von Android Studio erzeugen und geben sie in der Schaltzentrale unserer App, dem App Manifest, bekannt.

Dazu müssen wir einige Änderungen an der AndroidManifest.xml Datei vornehmen. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, die Manifest-Datei unseres Projekts besser kennenzulernen. Sie ist eine der wichtigsten Projektdateien und für die Entwicklung von Android Anwendungen von großer Bedeutung.

Am Ende der Lektion kompilieren wir unser Android Studio Projekt und überprüfen auf diese Weise, ob alle Änderungen am Quellcode korrekt durchgeführt wurden.

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Programmier Tutorial: Apps für Android entwickeln – Teil 5: Die Struktur des erstellten Android Studio Projekts im Detail

In dieser Lektion werden wir die Struktur des eben erstellten Android Studio Projekts ausführlich besprechen.

Dabei lernen wir die wichtigsten Dateien und Ordner des Projekts näher kennen und erlangen so ein besseres Verständnis für den grundlegenden Aufbau unseres Android Studio Projekts.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf das Package, den Ressourcenordner, die App Manifest-Datei und den Android Build-Prozess mit seinen Gradle-Dateien.


Diese Projektelemente sind von essentieller Bedeutung für unsere Android App. Sie werden uns daher im Laufe des Kurses noch öfters begegnen.

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