Java Programmieren Lernen – Die besten Java-Entwicklungsumgebungen im Überblick


Eine Java-Entwicklungsumgebung (Abkürzung Java-IDE) ist die Integration von verschiedenen Entwicklungswerkzeugen in ein Hauptprogramm, mit denen die Aufgaben der Java-Softwareentwicklung möglichst effektiv und effinzient bearbeitet werden können.

Eine Entwicklungsumgebung wird oft mit dem englischen Begriff IDE (Integrated Development Environment) abgekürzt.

In diesem Beitrag wollen wir die folgenden Java-IDEs kurz vorstellen:

  1. Eclipse von der Eclipse Foundation
  2. NetBeans von Oracle Corporation
  3. IntelliJ IDEA von JetBrains
  4. JBuilder 2008 R2 von Embarcadero Technologies
  5. Xcode von Apple Inc.
  6. BlueJ von der BlueJ Group (University of Kent)

Die hier aufgelisteten Java-Entwicklungsumgebungen teilen sich auf in Open-Source-Umgebungen (z.B. Eclipse, NetBeans) und kommerzielle Entwicklungsumgebungen (z.B. IntelliJ IDEA, JBuilder).

Für Programmieranfänger ermöglichen die Open-Source-IDEs einen kostengünstigen und dennoch hervorragenden Einstieg in die Welt der Softwareentwicklung.

1. Java-IDE: Eclipse von der Eclipse Foundation

Geschichte und allgemeine Infos zu Eclipse

Eclipse ist eine von IBM entwickelte JAVA-IDE und ging aus der Entwicklungssoftware Visual Age for Java 4.0 von IBM hervor. Im Jahr 2001 wurde der Quellcode für Eclipse freigegeben und drei Jahre später die Eclipse Foundation gegründet.

Der Name Eclipse leitet sich aus dem englischen Wort eclipse (Sonnenfinsternis) ab. Zu Beginn wurde Eclipse als Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Java entwickelt. Aufgrund ihrer Erweiterbarkeit wird die quelloffene IDE mittlerweile zur Entwicklung von Software verschiedenster Art eingesetzt.

Eclipse selbst ist in Java programmiert und basiert auf einem OSGi-Framework (Equinox). Jedes Jahr im Juni erscheint eine neue Version von Eclipse. Die aktuelle Version 4.2 Projektname „Eclipse Juno“ wurde am 27. Juni 2012 freigegeben.

Der große Vorteil von Eclipse ist die Erweiterbarkeit mittels Plugins. Es gibt es eine große Anzahl open-source und auch kommerzieller Erweiterungen, welche die Entwicklungsumgebung Eclipse sehr vielseitig machen.

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Java Programmieren Lernen – Was ist eine Java-Entwicklungsumgebung?


Die Hauptaufgabe einer Java-Entwicklungsumgebung ist das Vereinfachen der Java-Programmierung. In der Programmierwelt wird eine Entwicklungsumgebung allgemein mit dem englischen Begriff IDE (Integrated Development Environment) abgekürzt.

Eine Java-Entwicklungsumgebung (Abkürzung Java-IDE) ist die Integration von verschiedenen Tools in ein Hauptprogramm, mit denen die Aufgaben der Java-Softwareentwicklung möglichst effektiv und effinzient bearbeitet werden können.

Typischerweise enthält eine Java-Entwicklungsumgebung folgende Komponenten:

  • Java-Compiler, Java-Interpreter
  • Benutzerfreundlicher und leistungsstarker Texteditor
  • Java-Laufzeitumgebung
  • Debugger, Linker, Profiler, GUI-Builder
  • Grafische Benutzeroberfläche (Hauptprogramm)

Als zusätzliche Erweiterungen sind oft weiter hilfreiche Komponenten integrierber, wie Projektmanagement, UML-Modellierung und Versionsverwaltung. Neben der Programmiersprache Java werden auch andere Sprachen unterstützt, so dass eine IDE für mehrere Programmiersprachen verwendet werden kann.

Benötige ich eine Java-Entwicklungsumgebung?

Natürlich nicht! In dem Beitrag Wie installiere ich Java 7 – Installation des JDK (Java Development Kit) wird unter Abschnitt 5 das Programmieren und Ausführen von Java-Programmen ohne IDE beschrieben.

Für größere Programme ist das Verwenden einer Java-Entwicklungsumgebung sehr zu empfehlen.

Als Laufzeitumgebung kann zwar die JRE genutzt werden und mit dem JDK kann das Java-Programm mittels Kommandozeile übersetzt und ausgeführt werden.

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Java Programmieren Lernen – Wie kann man Java-Programme aufrufen


In dieser Lerneinheit erfährst du welche Vorgehensweisen es gibt, um deine Java-Programme zu starten. Wir werden der Reihe nach die Vorgehensweisen besprechen.

Es gibt 4 Möglichkeiten deine Java-Programme zu starten, über:

  1. die Kommandozeile
  2. eine Batch-Datei
  3. eine Verknüpfung oder
  4. javaw, den alternativen Java-Interpreter.

Die hier beschriebenen Vorgehensweisen sind für Windows 7 gedacht. Auf anderen Betriebsystemen kann sich die jeweilige Vorgehensweise von der hier Beschriebenen unterscheiden. Das Nutzen von javaw ist nur unter Windowssystemen möglich.

1. Aufrufen von Java-Programmen über die Kommandozeile

Die einfachste Vorgehensweise ein Java-Programm zu starten, ist das Verwenden der Kommandozeile.

Angenommen du möchtest die kompilierte bytecode-Datei “HelloWorld.class” ausführen, dann kannst du dies mit Hilfe des Java-Interpreter java.exe machen. Gebe dafür in dem Verzeichnis, in dem sich auch die class-Datei befindet, den folgenden Befehl ein:

java HelloWorld

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